24 interaktive Lernseiten für den Informatikunterricht der Sekundarstufe I — frei nutzbar, ohne Anmeldung, ohne Werbung.
Informatik ist seit 2021 in Nordrhein-Westfalen Pflichtfach in den Klassen 5 und 6, und der Kernlehrplan reicht bis Klasse 10. Gutes Material dafür ist knapp — besonders solches, das an Haupt- und Gesamtschulen wirklich funktioniert: ohne Vorkenntnisse, ohne Installation, ohne dass eine halbe Stunde für Anmeldungen draufgeht.
Diese Sammlung ist der Versuch, genau das bereitzustellen. Jede Seite deckt einen Bereich des Lehrplans ab und enthält ein Werkzeug zum Ausprobieren statt bloßer Erklärtexte: eine Tabellenkalkulation, die wirklich rechnet. Einen Interpreter, der eigene Programme ausführt. Eine RSA-Werkstatt mit echten Primzahlen. Einen Paket-Simulator, bei dem man Leitungen kappen kann.
Alle 24 Seiten folgen derselben Struktur, damit sich Schülerinnen und Schüler nicht jedes Mal neu orientieren müssen:
Die Rückmeldungen zu den Aufgaben nennen bei Fehlern den wahrscheinlichen Denkfehler, statt nur „falsch“ zu sagen. Die Tippkarten helfen weiter, ohne die Lösung zu verraten.
Der Lehrerbereich am Ende jeder Seite ist mit dem Code automat8 zugänglich. Er enthält die
Verortung im Kernlehrplan, alle Lösungen, typische Stolpersteine aus der Praxis, didaktische Hinweise und
einen Vorschlag zur Zeitplanung.
Auf der Übersichtsseite lässt sich zwischen zwei Ansichten wechseln: den Lernseiten in empfohlener Reihenfolge und einer Lehrplanübersicht mit allen 45 Kompetenzerwartungen und ihrer Zuordnung. Stellen Sie dort oben rechts auf Unterrichten um — sonst bleiben die Lehrkraft-Funktionen verborgen.
Die Lernseiten sind lang. Damit niemand erst scrollen muss, lässt sich jeder einzelne Abschnitt direkt ansteuern — auf drei Wegen, je nachdem, womit Ihre Klasse arbeitet:
Alle drei finden Sie auf der Übersichtsseite über den Knopf Teilen an jeder Karte. Eine vollständige Liste aller Codes zum Ausdrucken steht in der Lehrplanansicht unter „Kurzcodes zum Diktieren“.
Jede Seite ist eine einzelne HTML-Datei. Kein Framework, keine Datenbank, keine nachgeladenen Bibliotheken, kein Konto. Ist eine Seite geladen, läuft sie vollständig im Browser weiter — auch wenn das WLAN ausfällt, was in Schulen keine theoretische Annahme ist.
Das gilt auch für die QR-Codes: Sie werden auf dem Gerät selbst berechnet. Es wird kein Dienst eines Drittanbieters aufgerufen, und keine Schuladresse verlässt dabei das Haus.
Die Seiten funktionieren auf Tablet, Laptop und Smartphone. Bedienelemente sind für Finger groß genug, und alles ist ohne waagerechtes Scrollen lesbar.
Lehrkräfte dürfen alle Seiten im Unterricht einsetzen, auf schuleigenen Servern oder Lernplattformen bereitstellen, ausdrucken und weitergeben — auch verändert, solange die Herkunft genannt wird. Eine Anfrage ist dafür nicht nötig.
Nicht gestattet ist die kommerzielle Verwertung, insbesondere der Verkauf der Materialien oder ihre Aufnahme in kostenpflichtige Angebote.
Mein Name ist Dr. Mehmet Umut Genç. Ich unterrichte Informatik an einer Hauptschule und an einer Gesamtschule in Nordrhein-Westfalen und habe einen Lehrauftrag an der Universität Siegen.
Beim Blick auf die verfügbaren Materialien ist mir aufgefallen, wie wenig es für dieses noch junge Fach gibt — besonders für die Schulformen, an denen ich arbeite. Diese Sammlung ist die Antwort darauf: entwickelt entlang des Kernlehrplans, mit Blick auf das, was im Unterrichtsalltag tatsächlich trägt.
Es ist ein privates Projekt ohne Einnahmen und ohne institutionellen Auftrag. Die Inhalte orientieren sich am Kernlehrplan, sind aber weder amtlich geprüft noch genehmigt.
Ein weiteres Bildungsprojekt von mir: iru-schule.de
Wenn beim Einsatz im Unterricht etwas nicht trägt, eine Aufgabe missverständlich ist oder schlicht ein Fehler drinsteckt: Ich freue mich über Hinweise. Kontaktangaben stehen im Impressum.